Probe 4.4., eine Szene mittendrin

kleidertauschUnser Stück beginnt damit, dass einer schnell über einen freien Platz läuft, und so geht es weiter: Gefühlte dreihundert handelnde Personen auf der Bühne sind in Handkes Anweisungen einfach nur „einer“, sehr viel seltener ist es auch mal „eine“ oder „eine Frau“, „eine Schöne“ oder ähnlich. Nehle hat angesichts des Verhältnisses 4:1 von Frauen und Männern in unserer Schauspielerinnen- und Schauspielertruppe gleich am Anfang der Proben beruhigen müssen: „Einen kann selbstverständlich immer auch Eine spielen.“ Wie hätte es auch sonst funktionieren sollen?

Die Umwandlung von weiblich in männlich findet in der „Stunde da wir nichts voneinander wussten“ also massenhaft statt.

Aber umgekehrt?

Da will ich ja jetzt gar nicht zu viel verraten. Jedenfalls wird es eine Szene geben, da tragen einige Winterkleidung und einige Sommersachen. Der Inverno (italienisch für Winter) ist maskulin, Estate (italienisch für Sommer) feminin.

Kryptisch?

Man darf gespannt sein …

Beim ersten Ausprobieren der Szene hatten wir schon viel Spaß!

Das stimmt allerdings, Robert Fallenstein! Unserem wandlungsfähigen Ensemble ist so manches zuzutrauen!

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